Ich liege momentan in meinem Bett und überlege, wie ich die Reise, um genauer zu sein das Flugticket bezahlen soll. Aus irgendeinem Grund stockt der Verkauf meiner Sachen bei Facebook zur Zeit. Obwohl ich sie zu einem wie ich finde sehr fairen Preis anbiete. Ein Portal wie Ebay Kleinanzeigen scheint es in Malaysia nicht zu geben.

Ich bin bei meiner Planung etwas weiter gekommen. Ich werde in den USA oder in Kanada landen und von dort zur Bering Straße wandern. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach Flügen und schon am verzweifeln. Die Flüge sind alle zu teuer für meinen kleinen Beutel oder ich bin zu dumm, die richtigen Angebote zu finden.

Naja, Nebensache.

Zur Kleidung

Ich habe immerhin schon eine Jacke von Northland. Sie ist sehr dick, weshalb ich denke, dass sie für die erste Zeit, wo noch kein Winter ist reichen wird. Für den Winter bei -40 Grad wird sie sicher nicht reichen. Außerdem fehlt noch Skiunterwäsche und eine dicke Hose.

Zum Campingkocher

ich habe noch den Kartuschen-Aufsatz aus Australien. Ein Schraub-Aufsatz. Hoffentlich kann ich den in den USA und in Kanada verwenden.

Solar und Kommunikation

das Solar Panel habe ich heute auf eBay bestellt, dürfte also in den nächsten Wochen ankommen. Dann wird es erstmal getestet. Vielleicht werde ich mir auch ein Satelliten-Telefon oder ein Funkgerät zulegen, da mein derzeitiges Handy zwischendurch wohl keinen Empfang haben wird.

Die Batu Caves. Wer kenn sie nicht? Am interessantesten fand ich die kleinen Verkaufsstaende, die Cafes und natuerlich die kleinen AffenDSC_6228 vor den Hoehlen.

Von den Hoehlen selbst war ich aber doch sehr enttaeuscht, nachdem ich angekommen war, die lange und gefaehrliche Treppe erzwungen hatte und nach 20 Minuten mit der Besichtigung und dem Fotografieren der Hoehlen und der Aussenanlage fertig war. Gefaehrlich, da am Rande der Treppe die beschriebenen Affen herumtollen. Dadurch koennen sich Felsbrocken loesen und herunterfallen. Genau das ist bei uns passiert und eine Frau, welche einen halben Meter vor mir stand bekam einen dieser Felsbrocken auf den Kopf. Sie lebt noch, keine Sorge. Aber wir haetten auch alle tot sein koennen. Also achtet bitte auf euch, wenn ihr die Treppe auf-/ absteigt.

Mein Plan A ist: hier bleiben und arbeiten. Plan B ist: In die Mongolei fliegen und von dort nach Alaska wandern, Plan C: nach Deutschland zurueck fliegen, was wahrscheinlich die finanziell beste Entscheidung, aber nicht mit meinem Wunsch weiterzureisen zu vereinbaren waere.

Zu Plan B, meinem derzeit groessten Wunsch

Nach Alaska wandern. Aber WIE?

Ich braeuchte mindestens anderthalb Jahre, um Russland zu durchqueren. Das passt mit dem Touristen Visum nicht. Meine Anfrage bei der Konsularabteilung der russischen Botschaft in Berlin, ob es nicht eine andere Visamoeglichkeit fuer mein Vorhaben gibt, wurde noch nicht beantwortet.

Direkt nach Anadyr zu fliegen und von dort loszuwandern kommt wegen der Kosten nicht in Frage, von dem Faktor Russland kennen lernen zu wollen mal ganz zu schweigen. Deswegen bin ich die ganze Zeit am ueberlegen, wie ich die Visabestimmungen umgehen kann. Wobei das wohl nur auf illegalem Wege geht, indem ich legal einreise und das Visum ueberziehe.

Ach egal. Ich warte erstmal die Antwort der Botschaft ab.

Nachdem ihr nun ja über eine Woche nichts von mir gehört habt, kommen hier Neuigkeiten.

Ich bin zurück in Kuala Lumpur.

Manche von euch würden sicherlich vor Freude laut aufschreien, wären sie an meiner Stelle. Ich nicht. Warum? Ich mag große Städte nicht. Warum bin ich hier, wenn ich es nicht mag? Ganz einfach. Um Freunde zu besuchen und eine Arbeit zu finden.

Mein Leben hier

Ich habe die erste Woche in einem Hostel in Bukit Bintang gelebt, wohne jetzt bei einem guten Freund, hatte bereits meinen ersten Job als eine von fünf Darstellern und Darstellerinnen in einem Werbefilm und bin auf der Suche nach einem festen Job. Habe ich den gefunden, werde ich mich auf die Suche nach einer eigenen kleinen, aber feinen Wohnung machen. Die gibt es hier ja schon für recht wenig Geld, wie ich finde. Das Hostelleben habe ich satt. So gut wie nie allein im Zimmer, teilt man sich auch Bad und Küche, sofern es eine Küche gibt. Ich habe also seit über elf Monaten kaum Privatsphäre gehabt. Kaum, weil ich insegesamt ca. drei Wochen campen und zwei oder drei Nächte im Hotel war. Draussen ist auch immer was los, selbst in den Stadtparks, wo ich doch etwas mehr Ruhe erwartet hatte.

Wo ich die nächsten Tage unbedingt aber hin möchte sind die Batu Caves. Darüber berichten werde ich euch, wenn ich da war.

My Typs of travel

Mit Bus und Zug, im Flieger oder doch per Anhalter? In Hostels und Hotels oder im Zelt? Ja, was ist die beste Art des Reisens für mich?

Anfangs in Australien war ich viel mit Bussen und Flugzeugen unterwegs, kaum mit dem Zug, manchmal per Anhalter, das aber nur mit einer Freundin. Alleine war es mir noch zu unsicher, da ich bisher ja nur in Europa getrampt war und ich die Länder, Sitten und Bräuche dort kenne seit ich denken kann. Von dem Rest der Welt hatte ich vorher zwar gehört, war jedoch nie über Europas Grenzen hinaus gekommen.

Meine Versuche in Asien zu Trampen und zu Campen

Für Asien hatte ich mir das Trampen und im Zelt übernachten vorgenommen, was in Indonesien gar nicht geklappt hatte. In Malaysia hingegen wesentlich besser. Wir haben hier viele Spots wo man frei campen darf, z. B. am Monkey Beach auf Penang oder nahe dem Lubuk Mecu Waterfall. Und die Menschen hier wissen, was das Wort “Hitchhike” bedeutet. Sie nehmen mich auch mit. Allerdings fahre ich kurze Strecken trotzdem mit dem Bus und das Campen habe ich bisher nur die Hälfte meiner Zeit hier durch gezogen. Im Hostel übernachten ist einfach bequemer, vor allem, wenn man gerade campen war, es geregnet hatte und man ja nicht so schlau war, den Rucksack von Beginn an in den Poncho einzupacken. So war es bei mir der Fall. Leider trockneten sie in der Sonne auch nicht vernünftig. Und einige meiner Sachen riechen trotz gründlichem Waschens in der Waschmaschine noch nach Muff.

Warum ich Trampen und Campen möchte?

Erstmal ist es um vieles günstiger, aber es ist auch eine Erfahrung an der Straße zu stehen und den Daumen hoch zu halten. Man lernt viele hilfsbereite Menschen kennen, merkt jedoch auch, dass es viele Menschen gibt, die Anderen nicht helfen. Ob sie es nicht wollen oder einfach den Mut nicht finden Fremde mitzunehmen? Wer weiß das schon.

cropped-img_1759.jpgNachdem ich zwei Nächte in Singapur verbracht hatte, flog ich nach Jakarta. Vom Flughafen ging es mit dem Taxi zum Hostel, wo ich mich für drei Nächte einquartierte. Auf der Fahrt zum Hostel hatte ich natürlich gleich meinen ersten Unfall. Auf der Suche nach einem ATM wurde das Taxi von einem anderen Auto touchiert. Mein Fahrer stieg aus, begutachtete den Schaden, stieg wieder ein und fuhr weiter. Nach langer Suche fanden wir einen ATM, welcher meine Karte akzeptierte. Dort hob ich meine ersten Rupiah ab. Danach ging es ins Hostel. Dort angekommen, eingecheckt und Sachen verstaut ging ich auf Nahrungssuche, da ich tierischen Hunger hatte. Und tatsächlich fand ich viele kleine, aber feine Stände, an denen die verschiedensten Kulinaritäten angeboten wurden. Ich blieb an einem Stand hängen, an welchem ich gleich eine Flasche Wasser, einen nach Caramel schmeckenden Kaffee und Süßes angeboten bekam. Nach langen Unterhaltungen per Zeichensprache führte mich der Standbesitzer in ein nahegelegenes Restaurant aus. Dort bekam ich Reis mit gebratenem Ei, scharfen Bohnen und Hähnchen. Mein seit langem bestes Essen!

Zurück im Hostel  lernte ich Ahmed kennen. Ein gross gewachsener Kerl, seit sieben Jahren auf Reisen. Ich finde ihn süß und bewundere ihn gleichzeitig. Wir verbrachten die nächsten drei Abende gemeinsam mit den Anderen vor dem Fernseher und schauen Actionfilme.

Nach drei Tagen fuhr ich nach Kotabumi, einer kleinen Stadt auf Sumatra. Nach ca. 17 Stunden Fahrt mit dem Bus nach Cilegon, von dort mit der Faehre nach Menara Siger und von dort wieder mit dem Bus kamen wir in Kotabumi an. Man muss dazu sagen: ich war in dem Bus und auf der Fähre die einzige Ausländerin. Aber es gesellten sich schnell Einheimische zu mir. Es wurden Fotos geschossen, Musik gespielt, gegessen, getrunken, viel geredet und gelacht.

Auf der Weiterreise mit dem Bus hielten wir an einer kleinen Raststätte, der Fahrer ließ uns raus und fuhr davon. Was ich aufgrund meiner schlechten indonesisch-Kenntnisse nicht wusste war, dass der Busfahrer nur eben die defekte Klimaanlage reparieren lassen wollte und deswegen in eine Werkstatt fuhr. Nach etwa zwei Stunden Wartezeit ging die Fahrt weiter. Doch kurz vor meinem Ziel wurde ich jäh aus meinem Daemmerschlaf gerissen, als es auf einmal knallte. Der Bus hielt an und der Fahrer stieg aus. Ich nutzte die Gunst der Stunde und suchte mir eine Toilette, welche ich bei einem Imbiss gegenüber fand. Nach unserer Zwangspause und weitere zwei bis drei Stunden Fahrt kamen wir um etwa fünf Uhr morgens in Kotabumi an. Da ich dachte, in der Nähe der Station eine Schlafmöglichkeit in Form von Hostels oder Hotels zu finden, suchte ich mir vorher nichts im Internet heraus. Doch ich hatte wohl falsch gedacht, es gab nämlich nichts dergleichen in erreichbarer Nähe. So schlief ich bei Laura, einem jungen Mädel aus dem Ort. Sie bot mir ihr Bett an und gab mir später auch Nudeln zu essen. Ein paar Stunden später versuchte ich mein Glück mit trampen. Doch es scheiterte schon auf dem Fußmarsch, welcher mich aus der Stadt bringen sollte, als ich nach dem Weg fragte. Nach langer Diskussion ich solle doch mit dem Zug, dem Bus oder dem Flieger weiter, rief jemand bei der Einwanderungsbehörde an, welche einen Mitarbeiter schickte mich zu deren Büro zu bringen. Dort angekommen wurde mein Reisepass unter die Lupe genommen. Als klar war, dass ich mich legal im Land aufhalte und auch nichts Verbotenes getan hatte, buchten wir nun doch ein Zugticket nach Palembang. Der Zug ging um 22:50, es war aber erst 15:00 Uhr. Also brachte mich einer der Officer zu sich nach Hause, wo ich mich die Zeit über bei seiner Familie (Mutter, Vater und sein jüngerer Bruder) aufhalten durfte. Abends gab es, da hier gerade der Ramadan ist, ein Festmal mit Reis, viel leckerem Gemüse, Fisch und einigen Soßen. Außerdem gab es einen leckeren Saft dazu. Ich hätte mir mal die Rezepte für das Gericht und den Saft aufschreiben müssen, denn sie waren sehr lecker.

Nach dem Essen fuhren wir durch die Stadt und er zeigte mir die Aufenthaltsplätze der Einheimischen. Eine sehr schöne Stadt eigentlich, aber nichts für mich, da ich doch eher auf der Suche nach ruhigeren Plätzen bin.

Penang, eine Insel auf der es fast alles gibt, was das Herz begehrt: kleine Städte, Sandstrand, Meer, Cafés, Restaurants, Strassenkunst und vieles mehr. Aber auch einen National Park. Es ist wohl der kleinste der Welt. Bewohnt wird er von einigen Menschen und vielen Tier- und Pflanzenarten. Er ist auf meiner bisherigen Reise einer der schönsten Orte auf meiner Liste. Es gibt Monkeys, welche man in den Bäumen und am Strand beobachten kann, den Vögeln beim Singen zuhören oder die Kokosnüsse genießen. Leider gibt es aber auch Mücken und Sandfliegen. Aber die muss ich wohl ertragen.

Nachdem ich eine Nacht im Hostel in Georgetown verbrachte, zog ich für fünf Nächte in den National Park. Zuerst in eine Campsite am Rande der Treppe zum Leuchtturm, anschließend zu David. Er wohnt dort in einem kleinen, aber feinen Baumhaus. Zum Essen gibt es selbst geangelten Fisch, Nudeln und Kekse oder Kuchen. Beim Angeln und Schwimmen generell muss ich aufpassen, nicht zu weit raus zu schwimmen, da ich kein zweites Mal Bekanntschaft mit einem Jellyfisch machen möchte. Von meiner ersten Begegnung sieht man immer noch eine rote Stelle über meiner Ferse. Und es hat höllisch wehgetan. Aber das Wasser dort ist, wenn auch sehr trüb und verdreckt, trotzdem sehr angenehm, da es kühl ist. Was bei dem heißen Wetter sehr schön ist!

Nach fünf Nächten auf der Insel fuhr ich mit der Fähre auf’s Festland, vom Hafen mit einem Grab-Auto in mein Hotel. Hostels gab es auf dem Festland nicht. Aber dafür hat die Fähre keinen Pfennig gekostet.

Letzten Donnerstag entschloss ich mich, meinen Flug nach Singapur wahrzunehmen. Den Flug hatte ich noch in Deutschland gebucht, da ich dachte, ich müsse bei der Einreise in Sydney beweisen können, dass ich das Land irgendwann wieder verlassen werde. Letztlich wurde ich dahingehend aber nicht kontrolliert.

Mein Plan ist es ein paar Tage in Singapur zu bleiben und dann per Anhalter in Richtung Malaysia oder Indonesien aufzubrechen. Wie per Anhalter? So richtig mit Daumen raus und so? Ja, Du hast richtig gelesen, genau so. Ob es klappt weiß ich noch nicht. Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

DSC_4838Ich saß vorgestern in meinem Hostel im City Center von Perth und überlegte, was ich den Tag über unternehmen möchte. Da ich mir schon länger eine Kamera wünschte und auch häufiger nach einer geschaut hatte beschloss ich, mir die Nikon D5100, welche auf Facebook als gebraucht inseriert worden war, zu kaufen. Ich holte die Kamera am gleichen Abend ab und wollte eigentlich sofort mit dem fotografieren beginnen. Problem war nur: die Kamera wollte nicht. “Mir wurde keine Linse vorgesetzt, also mache ich gar nichts, außer mich an- und ausschalten zu lassen”, muss sie sich wohl gedacht haben. Das Objektiv samt Linse war aber zur großen Freude meinerseits schnell gefunden und wir konnte mit dem fotografieren beginnen. Den ganzen Abend verbrachten wir am Elizabeth Quay.

Hier ein paar Fotos von uns.

Auf dass wir uns gegenseitig kennen lernen und weiterhin gut mit einander auskommen.

Ich sitze hier gerade auf der Arbeit, zur Zeit ist kein Kunde im Laden, und denke über meine weiteren Reisepläne nach. Ich bin nach wie vor unentschlossen, ob ich im Anschluss an Australien nach Asien oder Afrika gehe. Auf jeden Fall möchte ich gerne beide Kontinente umrunden, am liebsten mit meinem eigenen Auto, wobei ich mir dann erstmal eines kaufen müsste. Und ausbauen würde ich es auch wollen, wird ja schließlich mein Zuhause für mehrere Jahre.

Wir, dass sind Alex, Elias und ich, liefen mittags los. Zuerst ging es zum Job Shop Peterpan, danach nach Heirisson Island, einer kleinen Halbinsel in der City von Perth. Anstelle der von uns herbei gesehnten Kängurus bekamen wir ein kleines Känguru und eine Gruppe im Wasser spielender Delfine zu sehen. Außerdem waren viele Quallen im Wasser. Wir dachten, wir könnten mit den Füßen ins Wasser, aber die Quallen waren so nah am Ufer, dass wir nicht den Mut fanden hinein zu gehen. Wir liefen ein Stück am Ufer entlang und beobachteten die Delfine, bevor sie weg schwammen. Danach setzten wir uns auf eine Wiese und genossen das Wetter.

So, dachte ich mir, jetzt machst es einfach. Was du schon lange am überlegen und doch immer am zweifeln warst: durch Australiens Busch wandern. Nur mit einem Zelt, Campingkocher (kam später dazu), Geschirr, Wasserflaschen, Zahnbürste, Zahnpasta, Handy, Ladegerät, Laptop, Toilettenpapier und ein paar Klamotten. Ach und eine Wanderkarte samt Kompass durfte auch nicht fehlen, wollte ich doch auf dem richtigen Weg bleiben und mich auch bloß nicht verlaufen, hört man doch immer Horrorgeschichten von wegen jemand hätte sich im Busch verlaufen und sei gestorben. So schlimm ist es gar nicht, denn auch in Australien gibt es Flüsse und Seen, Straßen mitten durch den Busch und nette kleine, etwas abgelegene Orte mit Einkaufsmöglichkeiten. Das einzig wirklich Gefährliche sind die Wildfeuer und die Tigersnakes.

Ich startete meinen Trip am zweiten März in der Nähe Manjimups. Die ersten beiden Nächte verbrachte ich im Zelt mitten im Wald, die Folgenden in den Camp Sites entlang des Weges. Camp Sites sind kleine, aber feine Häuschen mit Betten, einer Toilette und einem Wassertank. Außerdem gibt es eine Feuerstelle und Tische mit Sitzgelegenheiten. Entgegen meiner Hoffnung durfte wegen des heißen Wetters aber kein Lagerfeuer gemacht werden, weswegen ich die ersten zwei Wochen nicht kochen konnte. Zuerst führte mich mein Weg in das Donnelly River Village, wo ich das erste Mal freilebende Emus sehen durfte. Eines kam auch gleich an und versuchte mein frisch gekauftes und noch eingepacktes Brot zu fressen. Anschließend ging es an zahlreichen Kängurus vorbei zu meiner ersten Camp Site. Dort angekommen lernte ich fünf andere Wanderer kennen. Wir alle übernachteten dort bevor es für mich die nächsten Tage weiter Richtung Balingup ging. In Balingup verbrachte ich zwei Nächte um mich etwas auszuruhen und zog dann weiter Richtung Collie. In Collie angekommen führte mich mein erster Weg in den Outdoorshop, einen Campingkocher kaufen. Danach ging es ins Hotel für eine Nacht und dann weiter gen Norden. Auf meinem weiteren Weg traf ich auf Lizards, Emus und Kängurus. Eine Woche bevor ich eigentlich in Perth ankommen wollte entschloss ich mich, wegen der nächtlichen Kälte und meines zu dünnen Schlafsacks die Wanderung abzubrechen und vom Roadhouse in North Bannister den Bus nach Perth zu nehmen. Ihr mögt es vielleicht nicht glauben, aber ich habe trotz Schlafsack, Inlett und Klamotten die halbe Nacht wach gelegen und gefroren.