Heute war ein langer Tag, aber von vorne: Ich bin heute früh gegen acht Uhr losgelaufen, hatte um zwölf die ersten zehn Kilometer fertig und verbrachte meine Mittagspause auf einem kleinen Pfad, welcher von der Straße zu einer Wiese führte. Auf der Wiese graaßten Kühe, Rinder und Kälber. Ein Hund und der Bauer waren auch dort. Anschließend ging ich weiter, irgendwann stieg ich in ein Auto, sagte dem jungen Mann wo ich hin möchte. Wir hatten verständigungsprobleme, ich bin mir trotzdem recht sicher, dass er verstanden hatte, dass ich nach Lumding möchte. Er brachte mich aber nach Lanka zur Zugstation, 36 Kilometer von Lumding entfernt. Während der Fahrt musste ich erst sauer werden, damit er aufhörte seine Hand auf mein Bein zu legen und mich zu fragen, ob ich mit ihm vögeln möchte. In Lanka angekommen drückte er mir 50 Rupien in die Hand und fuhr weiter.

Ich, die ich mir die 36 Kilometer der Strecke wandertechnisch nicht entgehen lassen wollte beschloss, mit dem Zug nach Lumding zu fahren.

Es waren viele nette Menschen dort, welche mir zeigten, wo genau die Zugstation und der Ticketcounter ist. Mein 30 Rupien teures Ticket in der Hand ging ich zurück auf den Bahnsteig, wo ich vorher schon freundliche Bekantschaften geschlossen hatte. Ich war glaube ich die einzige Ausländerin auf dem Bahnsteig, fast alle schauten zu mir herüber und ich war etwas beschämt. Schnell kamen ein junges Mädel und ein junger Mann zu mir, fragen wo ich herkam, wo ich hin möchte. Wir redeten viel und stiegen später gemeinsam in den Zug in Richtung Dimapur. Ich war die erste, welche raus musste. Der junge Mann stieg in Diphu aus und das Mädel fuhr nach Dimapur. Wir tauschten im Zug die Nummern aus, machten Selfies und das Mädel kontaktierte eine Freundin in Lumding, ob sie mich vom Bahnhof abholen und irgendwo unterbringen könne.

In Lumding angekommen und aus dem Zug gestiegen, wartete ich etwa eine dreiviertel Stunde, bis die Schwester der Freundin meiner neuen Bekanntschaft mit ihrem Freund oder Mann ankam. Sie brachten mich in einer Unterkunft direkt im Bahnhof unter, der Mann arbeitet hier. Er brachte mir noch ein Vorhängeschloss, damit ich die Tür verriegeln kann, sollte ich raus gehen und sagte mir, ich solle die Unterkunft nicht verlassen, da es zu gefährlich sei. So liege ich nun in meinem Bett, höre den Bahnsteigansagen zu und freue mich auf mein Essen später.

4 thoughts on “

    1. Naja I have to. I told him to stop the car that I can go out. I think that was the moment where he really understood, that he doesn’t have to do this, because after that he did not does it anymore and he said sorry.

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